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Die Stakeholder, vor allem die Investoren, wollen wissen, wie stark ein Unternehmen etwa dem Risiko der Wasserknappheit ausgesetzt ist, wie es mit Hitzeschutzmaßnahmen umgeht, wie weit es sich von den Folgen eines fossilen Energiepreisschocks schon befreit hat, indem grüne Energiequellen genutzt werden. Und auch Banken berücksichtigen weiterhin bei der Kreditvergabe ESG-Risiken. Schwache Standards bei der Unternehmensführung, nicht kontrollierte Klima- oder Reputationsrisiken – etwa aus zu starker Gehaltsungleichheit – können auch Investoren abschrecken. Die eigene ESG-Transformation also voranzutreiben und auf fortlaufender Basis kommunikativ zu schärfen, lohnt sich und kann Geld sparen.
Schon immer war ein Nachhaltigkeitsprofil für die Gewinnung von Arbeitskräften wichtig – ist das immer noch so?
Absolut. Besonders hochqualifizierte Fachkräfte und jüngere Generationen fordern von Arbeitgebern laut Befragung nachweisbare Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung, um sich mit der Marke identifizieren zu können. Ein gelebtes ESG-Profil senkt zudem die Fluktuation, da Arbeitnehmer ein Unternehmen mit starken Werten seltener verlassen. Errungenschaften in Sachen ESG zu kommunizieren, lohnt sich also auch aus dieser Blickrichtung.
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