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Liebe Geschäftspartnerinnen
und Geschäftspartner,

Kommunikation ist eben doch nur fast eine Zwillingsschwester des Marketings. Denn anders als im Marketing lässt sich ihr Erfolg nur schwer in schnellen Euros beziffern. Meist wird hier mit weichen, abstrakteren Faktoren argumentiert: Der Wert besteht in Vertrauen bei relevanten Stakeholdern, Unterstützung beim Aufbau einer glaubwürdigen Unternehmensmarke, Steigerung der Reputation – solche Dinge.

Unmittelbar spürt man den Wert von Kommunikation, wenn nach einem Clipping in einem reichweitenstarken Medium plötzlich weitere Journalisten anrufen, wenn die Nachfrage anzieht oder sogar der Aktienkurs anspringt. Das ist nicht oft so. Ein einzelner Artikel in einem Fachmagazin hat diesen Effekt noch nicht. Mehrere und der vielleicht folgende Schritt in ein großes Wirtschaftsmedium schon.

Kommunikation ist also nichts für kurzfristige Leads. Vertrauen muss man sich langfristig verdienen, Reputation entsteht nicht von heute auf morgen. Ist sie aber einmal medial erstarkt, verbessert sie die Kundenbindung, erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber, erleichtert den Zugang zu Kapital, freut Aktionäre auf der Hauptversammlung und stärkt die Resilienz in Krisensituationen.

 


Genau mit diesem Ziel gehen wir ans Werk. Indem wir Sie über unser Netzwerk in die Medien bringen. Indem wir Ihre Unternehmensstory erzählen und damit bei Ihren Stakeholdern ehrliches Interesse wecken. Indem wir Sie als interessanten Gesprächspartner und Thought Leader Ihrer Branche positionieren, der etwas zu sagen hat.

Das erfordert manchmal einen langen Atem – doch der zahlt sich aus. Und dann ist Kommunikation plötzlich eben doch eine ebenbürtige Zwillingsschwester des Marketings.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünschen

Stefan Beste und Titus Kroder 

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8 Tipps – How to?

Ich krieg die Krise …

Sie müssen jetzt ganz stark sein. Denn dieser Text beschäftigt sich mit einem Thema, das man gedanklich lieber ausblendet – mit der Krise. Die gute Nachricht: Wer sich rechtzeitig wappnet, bleibt auch im Ernstfall handlungsfähig und kommuniziert wie ein Profi. Hier ein paar Tipps, wie Sie sich vorbereiten.

Wann sprechen wir eigentlich von einer Krise? Auch wenn’s ärgerlich ist: Eine negative Schlagzeile gehört sicherlich noch nicht dazu. Wenn sich jedoch die öffentliche Wahrnehmung über Ihr Unternehmen – etwa aufgrund eines Fehlverhaltens oder folgenschweren Hacker-Angriffs – so drastisch verschlechtert, dass dauerhafter Schaden droht, besteht Handlungsbedarf.

Tipp #1  
Krisenstab und Rollen festzurren   
Wer entscheidet, wer spricht, wer dokumentiert – und wer ist Stellvertretung?

Tipp #2  
Kontakt- und Eskalationslisten pflegen
Krisenverteiler, Mobilnummern, Management- und Stakeholder-Kontakte – alles aktuell, alles griffbereit.

 

Tipp #3  
Alternative Kommunikationswege vorbereiten
Wenn digitale Kommunikationswege ausfallen (z. B. bei einem Cyberangriff), brauchen Sie Plan B über private Kanäle und Systeme.

Tipp #4  
Holding-Statement vorformulieren
In der „Golden Hour“, also den ersten 60 Minuten nach Bekanntwerden der Krise, zählt Tempo. Ein vorbereiteter Text verhindert Funkstille und Spekulationen.

Tipp #5 
Trainieren, bevor es weh tut
Schulungen und Übungen machen aus Hektik einen Ablauf – und aus Bauchgefühl belastbare Routinen.

Neugierig auf die „Top 10“ samt Praxis-Details? Dann lesen Sie den ausführlichen Blogartikel hier:

8 Nachgefragt

Gute „Grün“-de, wieder
mehr über Nachhaltigkeit zu kommunizieren


Mit Trump 2.0, der Wirtschaftskrise und den abgeschwächten EU-Berichtspflichten scheint das Interesse von Unternehmen und Öffentlichkeit an Nachhaltigkeitsthemen regelrecht implodiert zu sein. Lohnt es sich also gar nicht mehr, über Maßnahmen und Risiken hinter den Buchstaben E, S und G zu kommunizieren? Doch, es lohnt sich. Titus Kroder, Teil des Kooperationsteams mit der Nachhaltigkeitsagentur Sustainable, nennt drei gute Gründe.

Warum sollten sich Mittelständler, die von der EU-Berichtspflicht erstmal verschont sind, weiter mit dem Thema beschäftigen?

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Regulatorik läuft auf weniger intensivem Niveau weiter und auch die CO2-Ziele der EU gibt es noch. Es stimmt: Deutlich weniger Firmen sind nun in die unmittelbare Berichtspflicht eingebunden. Doch für große Teile der Wirtschaft wird das Reporting und Strukturieren von ESG-Daten nur verzögert. Ein überzeugendes ESG-Profil könnte damit bald wieder zum alleinstellenden Wettbewerbsfaktor werden und zu einem Pfund, mit dem man bei Kunden, Mitarbeitenden und Lieferanten erfolgreich punkten kann. Wenn also die Erfassung und Aufbereitung von ESG-Maßnahmen und Risiken ohnehin bei vielen Firmen regulatorisch weiterlaufen muss – warum nicht weiterhin über im eigenen Unternehmen erreichte Meilensteine sprechen und sich als Vordenker positionieren?

Warum sollten Unternehmen nicht nur über ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen, sondern auch über ihre ESG-Risiken kommunizieren?

Über ESG-Risiken zu sprechen, schafft auch bei abgeschwächten Anforderungen Vertrauen.
 

Die Stakeholder, vor allem die Investoren, wollen wissen, wie stark ein Unternehmen etwa dem Risiko der Wasserknappheit ausgesetzt ist, wie es mit Hitzeschutzmaßnahmen umgeht, wie weit es sich von den Folgen eines fossilen Energiepreisschocks schon befreit hat, indem grüne Energiequellen genutzt werden. Und auch Banken berücksichtigen weiterhin bei der Kreditvergabe ESG-Risiken. Schwache Standards bei der Unternehmensführung, nicht kontrollierte Klima- oder Reputationsrisiken – etwa aus zu starker Gehaltsungleichheit – können auch Investoren abschrecken. Die eigene ESG-Transformation also voranzutreiben und auf fortlaufender Basis kommunikativ zu schärfen, lohnt sich und kann Geld sparen.

Schon immer war ein Nachhaltigkeitsprofil für die Gewinnung von Arbeitskräften wichtig – ist das immer noch so?

Absolut. Besonders hochqualifizierte Fachkräfte und jüngere Generationen fordern von Arbeitgebern laut Befragung nachweisbare Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung, um sich mit der Marke identifizieren zu können. Ein gelebtes ESG-Profil senkt zudem die Fluktuation, da Arbeitnehmer ein Unternehmen mit starken Werten seltener verlassen. Errungenschaften in Sachen ESG zu kommunizieren, lohnt sich also auch aus dieser Blickrichtung.

8 News    

BEST FRIEND gewinnt Kommunikationspreis

Unsere Berliner Partneragentur BEST FRIEND wurde für ihr Konzept einer modernen Arbeitgeber-Kommunikation für das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin mit dem Deutschen Preis für Wirtschafts-Kommunikation 2026 ausgezeichnet. Mit ihrem Ansatz zeigt BEST FRIEND eindrucksvoll, wie öffentliche Arbeitgeber neue Zielgruppen erreichen und Recruiting-Kommunikation zukunftsweisend gestalten können. Herzlichen Glückwunsch – wir sind stolz auf Euch!

Bildquelle: DPWK

 

Infrastruktur wird neuer Bestandteil der EXPO REAL

2026 erweitert unser Kunde EXPO REAL den Messefokus um das Thema „investierbare Infrastruktur“. Grund: Der Bedarf an Investitionen in diesem Bereich wächst, kann aber von der öffentlichen Hand vielerorts nicht mehr allein gestemmt werden. Umso größer ist das Interesse bei Investoren, für die die EXPO REAL ein jährlicher Pflichttermin ist. Auf der Sonderschau „Infrastructure Now“ werden zukunftsgewandte Lösungen, aktuelle Entwicklungen, konkrete Anlagestrategien und die passenden Projekte präsentiert. Die EXPO REAL, die internationale Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur, findet dieses Jahr vom 5. bis 7. Oktober in München statt.

 

Neu im Web: unsere Kundencases

Unsere neu gestaltete Website ist seit einigen Wochen live – und wächst seitdem beständig. Zum Beispiel im Bereich „Kundencases“, den wir mit immer neuen Beispielen aus unserer täglichen Arbeit füttern – und so die Bandbreite unserer Projekte zeigen. Egal, ob Messe-PR, Finanz-Podcast, Change-Kommunikation, Wahlkampagne oder Erlebnisausstellung – wetten, da ist auch für Sie was Interessantes dabei, wofür Sie noch den richtigen Partner (respektive uns) suchen? Schauen Sie doch mal rein unter: https://script-consult.de/kundencases/ 

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