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Liebe Geschäftspartnerinnen
und Geschäftspartner,

„Wir hatten schon mal eine PR-Agentur, aber das hat eigentlich zu wenig gebracht.“ So einen Satz hören wir immer mal wieder, wenn wir über eine neue Zusammenarbeit sprechen. Das macht hellhörig: Hat die andere Agentur wirklich schlecht abgeliefert? Oder lag es vielleicht an unterschiedlichen Erwartungen?

So viel sollte klar sein: Kommunikation ersetzt nicht Marketing. Wer mit schnellen Platzierungen in reichweitenstarken Medien den Absatz ankurbeln möchte, der ist mit einer Anzeigenkampagne besser bedient. Redaktionelle Artikel lassen sich keineswegs beliebig skalieren und ihr Inhalt ist nur bedingt zu kontrollieren. Journalisten reagieren empfindlich, wenn sie das Gefühl haben, dass man sie vor den Karren spannen möchte.

Packen kann man Journalisten indes mit einer wichtigen Nachricht oder – noch besser – mit einer gut entwickelten Story mit „Fallhöhe“, wie es im Redaktionsdeutsch oft heißt. Journalisten lieben Zahlen, Fakten und Ziele, die sie für ihr Medium exklusiv ergattern konnten. Was aus Sicht eines Unternehmens wichtig ist, kann von außen betrachtet langweilen. Wen interessiert ein 25-jähriges Firmenjubiläum? Hingegen ist ein Gespräch mit dem Unternehmensgründer spannender Lesestoff. Was hat ihn ein Vierteljahrhundert lang erfolgreich gemacht? Was treibt ihn heute an? Und was kommt noch?

Diese „juicy story“ hinter der Nachricht zu finden, ist oft mühsam. Aber es lohnt sich. Wer einmal über die seriöse Presse Interesse geweckt hat, der hat die Chance, auch künftig

wahrgenommen zu werden. Das Wichtigste ist, am Ball zu bleiben. Unternehmen haben viel zu erzählen und sollten das auch regelmäßig tun – mit spannenden Nachrichtenaufhängern und mutigen, prägnanten, zukunftsgerichteten Aussagen ihrer Führungskräfte.

Kommunikation über qualitätvolle Leitmedien will eben nicht in erster Linie verkaufen, sondern erklären, Status festigen und Vertrauen schaffen. Das geht nicht über Nacht, braucht zuerst ein mediales Grundrauschen, ist aber letztlich unendlich wertvoll für ein Unternehmen. Die Investition rentiert sich spätestens im Krisenfall, aber natürlich auch schon viel früher. Wer ein Unternehmen kennt, wer es versteht und ihm vertraut, der ist auch eher dazu bereit, sich mit seinen Produkten auseinanderzusetzen. Das ist die Schnittmenge, die die Kommunikation mit dem Marketing verbindet, aber nicht ihr einziger Zweck.

Wir versprechen unseren Kunden deshalb nicht die nächste Schlagzeile auf Seite eins. Was wir versprechen, ist, dass wir sie mit einem griffigen Narrativ bei Medien, Kunden und der Öffentlichkeit ins Gespräch bringen. Dass wir ihre Geschichten erzählen. Dass wir ihre Reputation nicht nur schützen, sondern verbessern. Daran lassen wir uns gerne messen.

Herzliche Grüße

Stefan Beste und Titus Kroder 

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8 Tipps – How to?

Corporate Language: Bleiben Sie einzigartig – auch mit KI!

Wie eine Marke spricht und wie sie sich schreibt wird in der Corporate Language definiert. In Zeiten von künstlicher Intelligenz wird das noch wichtiger, um im Wettbewerb möglichst unverwechselbar wahrgenommen zu werden.

Die Zielgruppe duzen oder siezen? Die Tonalität Ihrer Texte locker, seriös, emotional, sachlich oder sogar provokant wählen? Wie leicht verständlich sollen Vokabular und Textstruktur sein? Gendern – und wie die Marke überhaupt schreiben? All das legen Sie in den Regeln Ihrer Corporate Language fest. Wo das Corporate Design Ihrer Marke ein visuelles Gesicht verleiht, gibt die Corporate Language ihr eine unverwechselbare Stimme. Aber kennen auch die von Ihnen eingesetzten KI-Tools diese Regeln?

Künstliche Intelligenz hat das Erstellen von Texten einfacher gemacht. Ein durchdachter Prompt und – zack! – fertig ist eine schon ganz brauchbare Social-Media-Caption, Anzeigen-Copy oder ein Blogbeitrag. Was bequem ist, birgt indes auch die Gefahr, dass Ihre Texte schnell generisch und roboterhaft klingen. Und das war’s dann auch schon wieder mit der unverwechselbaren Stimme!

Noch immer verwenden weniger als die Hälfte der untersuchten deutschen Unternehmen ein klares Regelwerk für ihre Markensprache. Bei zunehmender Nutzung oft schlecht gebriefter Text-Bots heißt das: die mangelnde Individualität von Texten droht weiter zuzunehmen – unter Verlust der kommunikativen Zugkraft.

Damit auch die von Chatbots generierten Botschaften konsistent bleiben, Vertrauen sowie emotionale Bindung schaffen und Sie vom Wettbewerb abgrenzen, müssen Sie Ihre KI-Systeme auf Ihre Regeln einschwören. Das geht zum Glück einfacher und zuverlässiger als bei menschlichen Autoren.



Diese Punkte daher bitte im Hinterkopf haben:

  • Definieren und aktualisieren Sie Ihre Corporate Language schriftlich und regelmäßig. Dazu gehören Tonalität, Markenschreibweise, Umgang mit Fachbegriffen und Abkürzungen, Stakeholder-Ansprache und Gender- sowie Inklusionsregeln.
  • Nutzen Sie geschlossene, unternehmensinterne KI-Systeme (etwa Langdock) und hinterlegen Sie dort Ihre Corporate-Language-Regeln. Weiterer Vorteil: Die Richtlinien für den Datenschutz werden bei solchen Systemen auch gleich eingehalten.
  • Trainieren Sie Sprachmodelle gezielt mit Ihrem Corporate Wording, damit die KI Ihre spezifischen Fachbegriffe, Schreibweisen und den gewünschten Grad an Formalität - etwa "Du" oder "Sie" - korrekt anwendet.

Lassen Sie die Ergebnisse der KI immer in letzter Instanz von echten Menschen prüfen („Human in the loop“). Aspekte wie Empathie, Humor, bewusste Zweideutigkeit oder emotionales Feingefühl sind für Chatbots fremdes Terrain.

Sie wollen, dass Ihre Texte und Botschaften zum echten Differenzierungsmerkmal Ihrer Marke werden? Sie brauchen noch Unterstützung bei der Definition Ihrer Corporate Language? Wir beraten Sie gerne!

8 Nachgefragt

Fünf Jahre z'sam: von der Idee zum etablierten Treff

Vor fünf Jahren haben wir gemeinsam mit Sabine Bankauf von der Diakonie München und Oberbayern die Kommunikation rund um das Freiwilligenprojekt „z’sam“ konzipiert und auf den Weg gebracht. Das kleine Jubiläum war eine gute Gelegenheit für ein Wiedersehen mit Sabine, die als Leitung des Freiwilligenzentrums heute noch mit viel Herzblut dabei ist.

SCRIPT: Sabine, wie war es für dich, die Konzept-Theorie dann letztendlich in der Praxis zu erleben?

Sabine: Es ist so schön zu sehen, dass alles, was wir uns in der Theorie überlegt haben, funktioniert. Zu sehen, dass alles passt und unterschiedliche Menschen zu uns kommen – das bereichert mich. Vor allem in der heutigen Gesellschaft, wo leider das Miteinander oft fehlt, ist es wunderbar zu sehen, dass es diese Orte gibt, wo Gemeinschaft lebendig bleibt.

Wie wurde der Name wahrgenommen? Ist er bei allen Interessierten angekommen?

Für den Namen haben wir tatsächlich sehr viele Komplimente erhalten. Was ich besonders witzig fand: Am Anfang kam öfter mal die Anmerkung „‘z’sam‘, das schreibt man aber doch anders?“.  Aber im Bayerischen gibt’s keine Regel. Einer aus eurem Team hat damals gesagt, dass die Schreibweise wie ein Akronym funktioniert: Zentrum für Soziales und Außergewöhnliches Miteinander. Das hat mir so gut gefallen, dass ich es heute noch verwende.


Kann man sagen, dass SCRIPT damals ein Sprungbrett für das Projekt war?

Auf jeden Fall. Es war eine enorme Hilfe – für den gesamten Denkprozess. Man steckt ja selbst oft in der eigenen Perspektive fest und da sind andere Sichtweisen total wertvoll. Ich fand es super, wie einfach am Ende alles lief und Hand in Hand funktioniert hat.

Natürlich haben wir in unserem Gespräch mit Sabine noch mehr Themen besprochen. Das gesamte Interview finden Sie hier:

8 News    

New era. Same trust.

Unser Kunde Eucon Digital, einer der führenden Anbieter für datenbasierte Prozessautomatisierung in der Versicherungs- und Immobilienwirtschaft, heißt jetzt VYDA („value your data“). Wir gratulieren zum erfolgreichen Rebranding. Zum strahlend neuen Markenauftritt des Unternehmens kommen Sie hier: VYDA.

 

Klärschlamm with a view. And a sound.

Anlässlich ihres 60‑jährigen Jubiläums und zum Auftakt der Messe hat die IFAT Munich gemeinsam mit der Münchner Stadtentwässerung ein besonderes Event organisiert: ein exklusiver Blick hinter die Kulissen des Klärwerks Gut Großlappen. Als begleitende PR-Agentur war SCRIPT-Beraterin Kimberly live vor Ort und erlebte dabei eine beeindruckende Vielfalt: vom Erkunden unterirdischer Tunnelanlagen über Panorama-Ausblicke bis hin zum Trompetenkonzert im Faulturm.

 

2 neue Fonds + 1 Mission = 3 Kanäle

Unser Kunde ÖKOWORLD hat zwei neue Fonds gelauncht. Um diese mit maximaler Reichweite bekannt zu machen, ziehen wir alle Register – sowohl bei Earned, Paid als auch Owned Media. Ein besonderes Highlight der gemeinsamen Kampagne: Das exklusive Interview zwischen Christoph Fröhlich, Chefredakteur von DAS INVESTMENT, und Verena Kienel, Leiterin Nachhaltigkeitsresearch von ÖKOWORLD, zum neuen Transformationsfonds: Zum Interview

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