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Liebe Geschäftspartnerinnen
und Geschäftspartner,

es war ein Paukenschlag in der politischen Landschaft: Die in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bislang einmalige Niederlage von Friedrich Merz im ersten Wahlgang zum Bundeskanzler hat ein Schlaglicht auf die Macht – oder Ohnmacht – politischer Kommunikation in Krisenzeiten geworfen.

Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, ob Kommunikation trägt oder bricht. Ob Unternehmen, Parteien oder Einzelpersonen: Wer den Kontakt zur Zielgruppe verliert, verliert Vertrauen. Und Vertrauen ist die härteste Währung in der Kommunikation – und die fragilste.

Die Niederlage von Merz war keine spontane Reaktion einiger Abgeordneter, sondern ist das Ergebnis einer zunehmenden Entfremdung. Wer auf die Zustimmung anderer angewiesen ist, sollte Botschaften einsetzen, die nicht polarisieren, sondern integrieren.

Für uns in der Kommunikationsbranche ist das ein Lehrstück: In einer Zeit, in der Unsicherheiten dominieren – sei es durch wirtschaftliche Umbrüche, gesellschaftliche Spannungen oder geopolitische Krisen – müssen wir kommunizieren, um zu überzeugen, nicht zu belehren.

Es braucht Authentizität statt Inszenierung, Zuhören statt Zurechtweisen, Mitnehmen statt Vorschreiben.

Unser Anspruch als Kommunikationsagentur ist es, unsere Kund:innen durch solche Phasen zu begleiten – mit einer Strategie, die nicht nur Sichtbarkeit erzeugt, sondern Vertrauen aufbaut. Mit Geschichten, die berühren. Und mit einem Kommunikationsstil, der langfristige Beziehungen stärkt.

In diesem Sinne: Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie wir Ihre Kommunikation auch in schwierigen Zeiten resilient und wirksam gestalten können. Denn wie heißt es so treffend: In der Krise zeigt sich der Charakter – und in der Kommunikation die Haltung.

Herzliche Grüße

Stefan Beste und Titus Kroder 

Signatur
8 Fokus

Krisenkommunikation:
Diese 5 Schritte sollten Sie befolgen

Stellen Sie sich kurz vor, in Ihrem Unternehmen wäre etwas passiert. Irgendein Ereignis, mit dem niemand gerechnet hat. Rechnen konnte. Etwas Schlimmes. Und schon klingelt das Telefon. Was tun Sie? Zugegeben: Es muss nicht immer gleich so dramatisch kommen. Es kann aber.
In solchen Fällen ist es wichtig, dass Sie als Kommunikator wissen, was zu tun ist. Deshalb hier fünf Schritte, die Sie im Krisenfall beim Umgang mit den Medien beachten sollten.


1. Schritt: Strategie festlegen
Als erstes gilt es zu entscheiden, ob Sie überhaupt kommunizieren sollten. Haben die Medien noch keine Kenntnis von dem Sachverhalt, müssen Sie ständig neu abwägen, ob und zu welchem Zeitpunkt es ratsam ist, die Öffentlichkeit zu informieren. Bedenken Sie: Wer zuerst spricht, bestimmt Ton und Richtung der Erzählung. Und wer zu lange schweigt, überlässt es anderen, das Vakuum zu füllen. 

2. Schritt: Erstkommunikation
Ist die Krise akut, können Sie zu Sachfragen möglicherweise noch gar nichts sagen. Signalisieren Sie, dass Sie die Krise ernst nehmen und sich das Unternehmen um Lösungen bemüht. Seien Sie empathisch. Geben Sie offen und ehrlich Auskunft, aber sagen Sie nichts, was Sie nicht sicher wissen. Bitten Sie um Zeit für die Recherche der Fakten.

3. Schritt: Fakten recherchieren

Tragen Sie alle wichtigen Informationen zusammen. Was ist genau passiert? Wer ist betroffen? Was bedeutet das für das Unternehmen? Das klingt zwar einfach, kann aber im Ernstfall, zur echten Herausforderung werden, wenn alles drunter und drüber geht und Sie zudem unter Zeitdruck stehen. Wenn Sie etwas noch nicht sicher wissen, dann gehen Sie offen damit um: „Das ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.“

4. Schritt: Behalten Sie die Hoheit über die Geschichte 
Wenn Sie alle Fragen geklärt haben, gehen Sie aktiv auf die Medien zu und erklären Sie den Sachverhalt so vollständig wie möglich. Bleiben Sie bei der Wahrheit und halten Sie keine Informationen zurück. So beugen Sie Gerüchten vor. Verhindern Sie, dass andere über den Fall reden und sich Falschinformationen ausbreiten. Kurzum: Behalten Sie die Kontrolle über die Geschichte.

5. Schritt: Die Story auserzählen
Klären Sie offene Fragen und reichen Sie die fehlenden Informationen schnell nach. Mögliche Fehler sollten Sie unverzüglich korrigieren. Eine Salami-Taktik ist im Umgang mit den Medien meistens kontraproduktiv. Dadurch verlängern Sie die Berichterstattung, anstatt sie zu beenden. Ist die Geschichte dagegen einmal auserzählt, werden sich die Medien anderen Themen zuwenden. Gibt es keine News, gibt es auch keine Story. 

8 Tipps - How to? 

Podcasts straff moderieren – so gelingt es

Podcasts geraten manchmal zu breit meandernden Gesprächen. Das mag bei Interviews mit Promis über einen spannenden Lebensweg formatgerecht sein. Bei eher fachlichen Marketing-Podcasts von Unternehmen wirkt das schnell langatmig.
Da kommt es auf eine extrastraffe Moderationsführung an. 

Bei SCRIPT Consult haben wir langjährige ARD-Mikrofonerfahrung, mit der wir Ihre Moderationsfähigkeiten auf ein professionell-journalistisches Niveau heben können. Hier schon Mal drei Moderations-Tipps vorab:

Sei Laie und Experte zugleich:
Erfahrene Podcast-Hosts fragen einerseits stets etwas unbedarft aus der Perspektive der Zuhörenden, die noch kaum etwas zum Thema wissen. Andererseits stellen sie mit eigenem Wissen, Vorrecherchen und Zahlen in ihrer Moderation selbstständig Kontexte her. Wer die Balance zwischen Laie und Experte hält, ist als Host nicht nur ein Stichwortgeber, sondern ein echter Gesprächsteilnehmer.

Verknüpfe Fragen ad hoc miteinander:
Das inhaltliche und spontane Verweben von Antworten und Fragen sollte jede Moderation leisten: einen Aspekt aus einer Antwort herausgreifen und ihn vom Interviewten vertiefen lassen, indem man nach Hintergründen fragt oder den Ball selbst weitertreibt. So entsteht ein Gesprächsfluss, der authentisch, spontan und „live“ rüberkommt.

Spiele manchmal „Anwalt des Teufels“:
Gerade bei Unternehmenspodcasts, die als Marketingmaterial in vielen Fällen Regulierungen unterliegen, sollte die Moderation auch Mal den „advocatus diaboli“ spielen. Stellen Sie zugespitzt kritische Fragen zum Geschäftsmodell, damit die Antwort mit überzeugenden Argumenten dagegenhalten kann.
8 Giveaway

Mit einem Klick:
vom Bild zum Clip

Unsere Art Direktorin Veronique hat mit nur einem einzigen Prompt im KI-Tool Flux das Foto oben zum Leben erweckt. 

Neugierig? Wie das aussieht und wie der Prompt lautet, verraten wir auf unserer Website.

8 SCRIPT News    

Krisen erkennen, bevor es zu spät ist
Gemeinsam mit unserem Kunden HypoVereinsbank zeigen wir in einem Online-Artikel, wie das jährlich von der Allianz veröffentlichte Risk Barometer Unternehmen dabei hilft, Risiken frühzeitig zu identifizieren und gezielt abzusichern. Jetzt lesen auf der HVB-Website.

 

Löhne zum (Über-)Leben

Unser Kunde EB-SIM bezieht klar Stellung: Das kürzlich erschienene Positionspapier „Living Wages“ setzt sich intensiv für existenzsichernde Löhne ein und zeigt klare Handlungsansätze auf. Es beleuchtet die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von fairen Löhnen für alle Arbeitnehmer. Hier geht es zum Positionspapier „Living Wages“.

Neuer Kunde: Ökoworld

Bei Ökoworld wird nachhaltige Geldanlage immer noch GANZ GROSS geschrieben. Kompromisse? Keine! Und das Ergebnis? ESG-Fonds, in denen nachhaltig orientierte Anleger viele spannende Entdeckungen machen können.

Und als wäre das nicht schon genug, feiert das Unternehmen in diesem Jahr auch noch 50jähriges Bestehen. Wir feiern mit und unterstützen Ökoworld ab sofort dabei, das nächste Kapitel bei der nachhaltigen Geldanlage zu schreiben.

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